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Choyong LC100 - erster Eindruck

Lohnt es sich noch einen klassischen Weltempfänger zu kaufen? Die Frage stellte sich zunehmend, da bisher eher unbekannte Hersteller aus Asien auf den Markt drängen.
Derzeit sorgt das Gerät von Choyong, der LC100 für viel Aufsehen. In Europa wird eine Variante mit DAB/DAB+ vertrieben. Das ist nahezu einmalig in diesem Segment und dementsprechend spricht Choyong nicht mehr von einem Weltempfänger, sondern einem Multi-Band-Smart-Radio. Hinzu kommt noch der Empfang tausender Internetsender und Podcasts. Eine Art KI soll ebenso im Gerät stecken, die auf Zuruf Sender auswählt. Über WLAN oder Mobilfunk nimmt das Gerät auf Wunsch Kontakt ins Internet auf. Eine Aufnahmefunktion ist vorhanden, dazu gehört ein Steckplatz für eine Speicherkarte. Wem das nicht genügt kann das Radio als Bluetooth-Lautsprecher verwenden.
Laut Choyong ist das LC100 die dritte Generation dieses Konzeptes und wurde komplett neu konstruiert. Der erste Eindruck ist tatsächlich gut. Das Radio ist kein Schnäppchen, aber soviel Technik in diesem Rahmen hat ihren Preis. Achtung dennoch! Es gibt eine Variante für den internationalen Markt ohne DAB, welche vermeintlich günstiger angeboten wird.
Ohne großartig auf die Empfangsleistungen nach so kurzer Zeit einzugehen, Choyong ist es gelungen den Bogen von Kurzwelle bis hin zu DAB+ zu spannen. Bis jetzt konnte ich keine herausragenden Schwächen feststellen. Das großzügige Display ist gut abgeschirmt und verursacht keine Störungen. Auf DAB+ liest das Radio in Rekordzeit Daten ein und stellt diese dar. Gleiches beobachtete ich auf UKW bei RDS.
Auf Kurzwelle muss sich das Radio noch beweisen. Die wenigen Stationen, die aktiv waren, kamen vergleichsweise gut herein. Ich musste nur die Rauschsperre etwas zurückregeln. Verschiedene Bandbreiten stehen zur Verfügung. Wenn die Frequenz frei von Nachbarstationen ist, kann die Bandbreite erhöht werden und der gute Klang des Lautsprechers kommt zum Tragen.
Das ist noch kein abschließender Bericht über dieses Radio, vermittelt jedoch einen Eindruck, wie ein „Radio“ im Jahr 2026 aussehen kann.

Amateurfunk-, Rundfunk- und Elektronikbörse Dresden 2026

Die AREB in Dresden war laut DARC Distrikt Sachsen ein großer Erfolg. Zahlreiche OM haben das Gespräch am Informationsstand gesucht. Den persönlichen Austausch von Gedanken und Informationen kann keine noch so moderne Technik ersetzen. Insgesamt war die AREB für mich eine gute Mischung aus Flohmarkt, Präsentation alter Radiogeräte und Funktechnik, sowie bereicherten einige Händler wie Funktechnik Dathe und Bonito das Angebot. Das Wertvollste waren für mich dennoch die menschlichen Kontakte und wenn es manchmal nur ein freundlicher Handschlag war. Ich denke, wenn wir mehr für diese Veranstaltung werben, kommen noch mehr Besucher. Freuen wir uns auf eine AREB 2027!

Frank DG4DSL

Sommer und Hitze

Der Sommer 2026 im Juni zeigt sich von einer ungewohnten Seite und beschert uns extreme Hitze. Die Termometer melden Rekordwerte von 40 Grad und mehr. Bleibt zu hoffen, dass sich die Wetterlage wieder normalisiert.

Mühlentag 2026

Bei bestem Wetter fand 2026 der Mühlentag statt. Zahlreiche Bockwind- oder Wassermühlen konnten interessierte Besucher erkunden. In Luga gab es dazu ein kleines Fest welches hauptsächlich ehrenamtlich organisiert wurde. Führungen durch die Bockwindmühle und das Scharfrichterhaus fanden großen Zuspruch.

Spart sich der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk kaputt?

Wie aus den Medien zu entnehmen ist wird der MDR den Dresdener Polizeiruf 110 und Tatort für einige Jahre aussetzen. Es entsteht zunehmend der Eindruck, das vor allem am Programm gespart wird. Selbst "heilige Kühe" wie die Sendungen mit Florian Silbereisen stehen auf dem Prüfstand. Es genügt ein einfacher Blick in die Programmvorschau um festzustellen, dass kaum noch aktuelle Produktionen stattfinden. Die Programmgestalter greifen sehr, sehr tief ins Archiv und graben alte Filme und Sendungen aus. Das mag teilweise sogar Begeisterung hervorrufen, aber die gleichen Inhalte z. B. aus DDR-Zeiten gibt es vermehrt auch kostenlos auf anderen Wegen zu sehen. An eher sinnfreien Formaten wie "MDR Aktuell", quasi eine 2. Tagesschau, hält der MDR dagegen fest. Regionale Berichterstattung sollte eigentlich die Aufgabe der Landesanstalten sein, selbst da schwächelt der MDR und überlässt kleinen Veranstaltern wie der Lausitzwelle das Revier. Wer sich wirklich informieren und bilden möchte macht dies schon lange nicht mehr bei ARD und ZDF. Ein prominentes Beispiel ist für mich immer noch der Computerclub 2 mit Wolfgang Rudolph und jetzt seinem Sohn Thomas. Früher war der Computerclub eine beliebte Sendung beim WDR. Der Tradition folgend vermittelt jetzt ein kleines Team um Wolfgang Rudolph abseits des ÖRR fundiertes Wissen und bröselt nicht nur vor was man kaufen soll und was nicht. Der Zuschauer wird aufgeklärt und nicht als dummer Konsument behandelt. Hier hat der ÖRR viel Potential liegen gelassen und ist seinem Sendeauftrag untreu geworden. Und so erweckt sich der Eindruck, dass momentan genau an der falschen Stelle gespart wird, anstatt in ein sehenswertes, inhaltlich wertvolles Programm zu investieren. Fatal ist jedoch der Gedanke den ÖRR abschaffen zu wollen. Unser Land braucht eine relativ neutrale und von Privatinteressen unabhängige Berichterstattung. So ein System wie bei uns darf auf der anderen Seite nicht zur Bereicherung einzelner Personen zu Lasten der Gebührenzahler führen. Ich wage sogar die ketzerische Frage, wieso im gebührenfinanzierten Rundfunk Sportübertragungen einen überproportionalen Anteil bekommen. 

Quansheng UV-K1

Ich hatte das "Glück" mir ein Testgerät vom Quansheng UV-K1 zukommen zu lassen und das mit Lieferung aus Deutschland. Zuletzt war das Gerät kaum hier erhältlich und musste direkt in China bestellt werden. Auf den gängigen Kanälen im Internet wird dieses Funkgerät viel beachtet. Ich stimme zu, dass es einen gewissen Reiz auslöst, da die Firmware veränderbar ist. Und so gibt es bereits die kuriosesten Dinge für das Funkgerät. Ich habe nun relativ viel für das Gerät bezahlt, dennoch bleibt die provokative Frage, ob ich für den Preis ein vollwertiges, einwandfreies Funkgerät erwarten kann. Ich sage klar nein! Erste Messungen des Stehwellenverhältnisses der beiden mitgelieferten Antennen ergaben völlig inakzeptable Werte. Derart schlechte Antennen sind mir bisher noch nicht begegnet. Wen wundert es, da eine vergleichbare Antenne von Markenherstellern alleine soviel oder mehr kostet, als das Quansheng-Komplettpaket.

Quansheng schreibt bei dem von mir erworbenen Modell, dass es europäischen Normen entspricht. Immerhin gestehe ich dem Funkgerät eine vergleichsweise gute äußerliche Verarbeitungsqualität zu. Programmiersoftware und Firmwareupdates sind beim Hersteller verfügbar. Ein preiswertes Angebot ist das Funkgerät für mich am Ende nicht, da die Anschaffung einer guten Antenne hinzu kommt. Wer keinen Wert auf Firmwarespielereien legt landet preislich bereits im Einsteigersegment etablierter Hersteller.

Entfernt

Ich werde auf meinen Internetseiten nicht mehr auf einzelne Dienste wie YouTube verweisen. Soweit es möglich und sinnvoll ist stehen hier alternative Angebote im Vordergrund. Mir ist klar, dass viele Nutzer z. B. PeerTube nicht kennen. Ein Blick über den Tellerrand ist jedoch zu empfehlen.

Das Schneeglöckchen

Schneeglöckchen sind Frühjahrsblüher aus der Gattung Galanthus. Die bekannteste Art in Mitteleuropa ist das „Kleine Schneeglöckchen“ (Galanthus nivalis), das oft schon im Januar oder Februar aus der winterlichen Erde sprießt und unser Auge erfreut. Die Pflanze trägt eine einzige, glockenförmige Blüte pro Stängel. Schneeglöckchen gehören zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und bilden als Geophyten Zwiebeln, die das ganze Jahr in der Erde verbleiben.
Die Blüte erinnert durch ihre Form an Glöckchen, daher der gebräuchliche Name mit dem jahreszeitlich passenden Zusatz „Schnee“. In der Winter- und Frühjahrszeit sind Schneeglöckchen in der Regel die ersten Blüten im Garten und liefern frischen Nektar für bestäubende Insekten wie Bienen.

 

Aussehen: Jede Blüte hat drei äußere weiße Blütenhüllblätter und drei deutlich kleinere grün gezeichnete innere Blütenhüllblätter, was charakteristisch für die Gattung ist. Die Blüte hängt nickend vom Stängel herab, sobald sie sich aus dem Hochblatt befreit.

Blütezeit: In Mitteleuropa blühen Schneeglöckchen typischerweise von Januar bis März, abhängig von Witterung und Sorte.

Lebensraum: Bevorzugt nährstoffreiche, feuchte Böden mit etwas Schatten.

Bestäubung und Ausbreitung: Bestäubung erfolgt durch Insekten. Nach der Befruchtung bilden sich Kapselfrüchte mit Samen, die via Myrmekocho­rie (Ameisenverbreitung) verbreitet werden können.

Achtung! Alle Pflanzenteile sind giftig, insbesondere aufgrund der enthaltenen Alkaloide. In der Medizin kommen Schneeglöckchen nur in sehr speziellen Einzelfällen zum Einsatz.

Es gibt zahlreiche Sorten mit leicht unterschiedlichen Blütenformen, Größen und Blütezeiten, die von hell- bis dunkelgrün gezeichneten Innenteilen bis hin zu größeren Blüten reichen. In Gärten und Parks ist das Kleine Schneeglöckchen die am häufigsten verbreitete Art in Mitteleuropa. Zu einer ungewollten Auswilderung führen in unserer Region zudem unsachgemäß entsorgte Gartenabfälle, sodass Schneeglöckchen im Wald oder an Waldrändern zu finden sind.

Informationen zusammengetragen von Frank Mrosack
 

Android wird dichtgemacht

Android stand immer für eine gewisse Offenheit. So entstanden opensource-Anwendungen und einige alternative Portale für Apps. Das scheint nun in Gefahr zu sein, da Google ab September 2026 strikte Bedingungen für Entwickler einführt. Unter https://keepandroidopen.org/de/ ist das nachzulesen.  Google ist sich seiner Macht offensichtlich sicher und kann sich solche Schritte erlauben.

KI gegen Internetseiten

Es ist schwer geworden mit normalen Internetseiten Interessenten zu erreichen. Bei Suchen nach bestimmten Informationen im Internet stellen große Anbieter oft einen vorgefertigten Text den Suchergebnissen voran, der einen Besuch der Internetseiten die dahinterstehen obsolet machen. Das Verwerfliche bleibt, dass sich große Konzerne meiner eigenen Inhalte bedienen, damit ihre sogenannte KI trainieren und diese Inhalte dann sogar gegen Geld anbieten. Urheberrecht scheint es für diese Konzerne keins zu geben. Wie sollte ich auch dagegen vorgehen, sitzen die Verantwortlichen doch außerhalb der europäischen Rechtssprechung. Mir fehlt auch jegliche Rückmeldung von Besuchern meiner Internetseiten. So stellt sich für mich die berechtigte Frage, ob ich diesen Internetauftritt überhaupt noch fortführen werde. Verwaiste bzw. kaum noch gepflegte Internetauftritte gibt es genügend, scheinbar spielen die Kosten dort keine Rolle. Dementsprechend versuche ich Verweise auf Internetangebote zu entfernen. Wer seine Seiten seit Monaten oder in Einzelfällen noch länger kaum noch pflegt dürfte kein Interesse an Besuchern haben.

Statistische Angaben der BNetzA zum Amateurfunk

Unter folgendem Link macht die BNetzA statistische Angaben zum Amateurfunk in Deutschland.

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Frequenzen/SpezielleAnwendungen/Amateurfunk/_DL/Statistiken/2025.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Die Nachfrage an Prüfungsterminen ist deutlich gestiegen. Dennoch gibt es einen Abwärtstrend bei der Gesamtzahl der Amateurfunkzulassungen. Bitter für den DARC der nach eigenen Angaben rund 33000 Funkamateure vereint, dieser Zahl stehen über 51000 Amateurfunkzulassungen entgegen. Viele OM verbinden ihr Hobby demnach nicht mehr mit der Mitgliedschaft in einem Verein.

Euria, eine europäische KI

Der schweizer Anbieter Infomaniak bietet eine eigene KI an. Mit folgenden Angaben wirbt Infomaniak für diese KI:

  • Euria wird in der Schweiz gehostet
  • Es werden keine Daten für Trainingszwecke gesammelt. Ihre Daten werden während der Übertragung und auf unseren Servern in der Schweiz verschlüsselt.
  • Euria heizt Wohnungen
  • Euria wird ausschliesslich mit erneuerbarer Energie betrieben, die zu 100 % wiederverwertet wird und Tausende Wohnungen heizt.
  • Euria hinterlässt keine Spuren
  • Im temporären Modus können nur Sie die Daten auslesen, bevor sie sofort und dauerhaft gelöscht werden.

Damit wird eine Alternative zur KI aus anderen Ländern angeboten. Um Euria zu nutzen ist eine Registrierung  und Einrichtung eines kostenlosen mykSuite-Kontos erforderlich. Nach einem ersten Test liefert Euria gleichwertige Ergebnisse wie bekannte KI.

Amazon

Eine persönliche Sicht auf den Internethändler

Meine ersten Kontakte mit Amazon entstanden durch den Kauf von Büchern. In der Folgezeit baute der Händler sein Angebot weiter aus und bot irgend wann fast alles an was käufliche Dinge betrifft. Das Angebot und die Preise waren sehr gut, bei Problemen half ein kompetentes Servicenetz. Großer Verlierer wurde der örtliche Einzelhandel. Es kursierten Meldungen über schlechte Arbeitsbedingungen bei Amazon durch die Medien. Im Jahr 2025 ist vom alten Glanz meiner Meinung nach nicht mehr viel übrig. Auf Trustpilot wird Amazon sehr schlecht bewertet. Wen wundert das? Es wird viel Billigware verkauft, wie sie bei Aliexpress und anderen Konkurrenten ebenso angeboten wird. Das Serviceangebot hat seinen Namen kaum noch verdient. Für Prime-Kunden stiegen immer wieder die Gebühren, das Videoportal muss sich der Kunde gegen Aufpreis werbefrei kaufen. Die Zusteller der Pakete sprechen meist kein Deutsch mehr und die Zustellschwierigkeiten häufen sich. So landete zuletzt ein Paket beim Nachbarn im Schweinestall. Mit den Angeboten nimmt es Amazon nicht so genau. Ein Kameraobjektiv für fast 1000 Euro das als "neu" angeboten wurde, stellte sich beim Registrieren auf der Herstellerseite als Gebrauchtware heraus. So verlockend Amazon sein mag, ich werde dort kaum noch etwas erwerben. Viele Waren findet man auch in anderen Läden. Nicht immer steht hinter dem günstigsten Preis das beste Gesamtpaket. Der Schaden welcher durch unser Kaufverhalten im örtlichen Handel entstanden ist sehen wir sofort, wenn wir durch die Städte und Gemeinden gehen. Viele Geschäfte sind verschwunden, die es noch gibt kämpfen ums Überleben.

Funkgeräte von Radtel

Bedingte Kaufempfehlung

Insbesondere bei Amazon sind Funkgeräte der Marke Radtel zu finden. Der Preis erscheint attraktiv angesichts der versprochenen Leistungen. Zu beachten ist zunächst wo man das Gerät erwirbt, bei Radtel in China (Marketplace) oder über den Versand von Amazon Deutschland. Beim Kauf in China wird es kaum realistisch möglich sein ein fehlerhaftes Gerät zu reklamieren. In einem vorliegenden Fall stellt Radtel nicht einmal ordentliche Rückgabebedingungen zur Verfügung. Der sogenannte "Eigenversand" dürfte kaum rentabel sein. Eine Rücksendeadresse muss erfragt werden. Klar, wer Funkgeräte zu Kampfpreisen anbietet spart am Service. Mit fehlerhaften oder defekten Geräten muss der geneigte Käufer rechnen. Von einer ausreichenden Qualitätskontrolle bei der Herstellung ist nicht auszugehen. Erstaunlich ist dennoch was technisch für den Preis geboten wird. Mittlerweile hat es sogar APRS in die neuesten Geräte geschafft (RT-950 und 950 Pro). Da tröstet es hinweg, dass die 10 Watt Sendeleistung nur auf dem Papier vorhanden sind. Laut ersten Messungen ist das RT-950 Pro auch kaum von unzulässigen Nebenaussendungen betroffen.  Radtel bemüht sich Fehler im Gerät durch Firmwareupdates zu beseitigen. Programmiersoftware wird kostenlos angeboten, das Programmierkabel liegt bei. Viele Markenhersteller lassen sich das im Nachgang teuer bezahlen.

Fazit: Wer mit begrenztem Service auskommen kann und kleinere Mängel hinnimmt, findet unter Umständen bei Radtel eine günstige Alternative zu den Markenherstellern.

App der Gemeinde Doberschau-Gaußig

Die Gemeinde Doberschau-Gaußig hat eine App für Android und iOS veröffentlicht. Damit sollen Bürger Informationen aus der Gemeinde und der Umgebung erhalten. Exklusive Inhalte gibt es derzeit nicht und so ist das Informationsangebot ebenso über die Internetseite zugänglich. In der App wird der Nutzer so auch immer wieder auf die Internetseite umgeleitet. Die Gemeinde freut sich über Fehlermeldungen bzw. Verbesserungsvorschläge.

ChatGPT, Perplexity und Konsorten

Wieviel künstliche Intelligenz steckt wirklich drin?

Als die Telekom ihr neues Smartphone mit KI mit Unterstützung von Perplexity herausbrachte, war meine Neugierde geweckt, wie intelligent die "KI" tatsächlich ist. Stelle ich eine Frage zum Ort Weißnaußlitz, bedient sich Perplexity diverser Quellen im Internet und so kurioserweise an meiner eigenen Homepage über Weißnaußlitz. Vieles wird zwar geschickt umformuliert, aber es ist ganz klar meinen verfassten Texten auf den Internetseiten entnommen. Perplexity zeigt dann auf Wunsch auch die Quellen an woher die "KI" ihr Wissen speist. Perplexity durchsucht also nur verfügbare Quellen auf Informationen die zur Anfrage passen. Darin besteht die sogenannte Intelligenz. ChatGPT scheint ähnlich zu verfahren, liegt aber bei einer Anfrage über Weißnaußlitz teils völlig daneben und liefert falsche Informationen. So bekommt unser Ort ein reges Vereinsleben und eine Kirche verpasst. Für mich stellt sich eine rechtliche Frage: Darf ein KI-Anbieter einfach auf geistiges Eigentum Dritter zurückgreifen, um es dann für sich ungefragt zu verwerten? Dazu kommt noch, dass ich meine Internetseite kostenlos zur Verfügung stelle, während viele KI-Anbieter Geld für ihre Dienste verlangen. Es ist zweifellos interessant, dass die "KI" Fragen in dieser Weise ganz gut beantworten kann, denn es erspart mir eine klassische Suche im Internet. Rechtlich ist das ganze noch nicht zu Ende gedacht, so meine Meinung.

Nebenaussendungen von Funkgeräten

Pflicht zur Messung?

Ein Funkamateur muss ein gekauftes Funkgerät nicht unbedingt auf Oberwellen prüfen. Dafür gibt es keine gesetzlich Grundlage. Kauft man innerhalb von DL ein Gerät liegt es praktisch am Hersteller bzw. dem der das Gerät vertreibt, dass die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden. Die wenigsten Funkamateure dürften zudem über einen Messplatz verfügen der belastbare Messergebnisse liefert. Die Kosten für einen Messplatz übersteigen dann meist die Kosten für das Funkgerät selbst. Mit einfachen Mitteln lassen sich jedoch Messungen durchführen, ohne jeglichen Anspruch auf Genauigkeit. Um andere Funkdienste nicht zu stören kann es also durchaus ratsam sein auch ein gekauftes Gerät auf Oberwellen zu überprüfen. Etablierte Hersteller sind offensichtlich weniger von dem Problem betroffen als Billigimporte aus China. So verwundert es kaum, dass seriöse Händler solche Billiggeräte so gut wie nie anbieten. Über Handelsplattformen wie Amazon gelangen jedoch massenhaft derartiger Geräte direkt nach Deutschland. Die Bundesnetzagentur versucht mit Verkaufsverboten etwas gegenzusteuern.

Was kann ein Funkamateur grundlegend machen? Einfach solche vermeintlichen Schnäppchen aus Fernost meiden und ein ordentliches Funkgerät bei einem Händler des Vertrauens in der Nähe kaufen.

Verbot von Funkgeräten

Neues Amtsblatt der BNetzA

Die Bundesnetzagentur hat ein Verbot für zahlreiche Geräte in Deutschland erlassen, darunter wieder einmal die Marke Baofeng. Ein Grund sind die unzulässig hohen Nebenaussendungen. Damit führt die Agentur weiter einen Kampf gegen derartige Geräte bei dem es keinen Sieger geben wird. Immer wieder fluten neue Funkgeräte die Verkaufsregale diverser Händler, ohne dass diese Geräte einer Prüfung unterzogen werden. Da der Funkgerätemarkt in Deutschland global betrachtet klein ist, sind auch keine großen Bemühungen der Hersteller zur Verbesserung der Geräte zu erwarten. In Ländern wie den USA gelten weniger strenge Auflagen.

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Allgemeines/Presse/Amtsblatt/Einzeldownloads/Amtsblatt_25_13.pdf?__blob=publicationFile&v=2

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