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Jägerhaus bei Wilthen wieder geöffnet

In die beliebte Gaststätte "Jägerhaus" bei Wilthen zieht wieder Leben ein. Eine optimistisch gestimmte neue Besitzerin möchte das Jägerhaus mit eigenem Konzept erfolgreich betreiben. Angesichts des Gaststättensterbens in unserer Region ist das zweifellos ein mutiges Vorhaben. Momentan ist nur eine eingeschränkte Bewirtung an wenigen Tagen und außerhalb der eigentlichen Gasträume möglich, da ein massiver Wasserschaden entstanden ist. Die Wilthener Video News und die Sächsische Zeitung berichteten bereits darüber. Das erste größere Ereignis war dieses Jahr der Himmelfahrtstag welcher traditionell auf dem Gelände hinter der Gaststätte zünftig gefeiert wird. Bleibt nur noch den neuen Betreibern des Jägerhauses viel Erfolg, viele zufriedene Gäste und Durchhaltevermögen zu wünschen.

Die Kompaktkamera lebt weiter

Mit der Lumix DC-TZ300 bringt Panasonic eine neue Kompaktkamera  heraus. Sie ist aktuell begrenzt verfügbar und Testergebnisse sind noch rar. Die Ausstattung ist spartanisch, selbst ein Sucher fehlt. Der Fokus scheint auf der Bildqualität zu liegen und dafür bietet die Kamera solide Hardware an. Hier ein paar Herstellerangaben:

15-facher optischer Zoom (entspricht einer 35-mm-Kamera: 24 – 360 mm)

1,0-Zoll-BSI-CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 20,1 Megapixeln

4K-Videoaufnahmefunktion

Serienaufnahmen mit 30 Bildern pro Sekunde und 4K Photo

Bildstabilisierung für Fotos und Videos

Akkuladung über USB-Type-C®

Auf der Kamera steht "LEICA", was gute optische Werte verspricht.  Mit knapp 1000 Euro  und 337 Gramm ist die kleine Kamera im doppelten Sinn kein Leichtgewicht.

https://www.panasonic.com/de/consumer/foto-video/lumix-kompaktkameras/dc-tz300.html#top

Mühlentag 2026

Bei bestem Wetter fand 2026 der Mühlentag statt. Zahlreiche Bockwind- oder Wassermühlen konnten interessierte Besucher erkunden. In Luga gab es dazu ein kleines Fest welches hauptsächlich ehrenamtlich organisiert wurde. Führungen durch die Bockwindmühle und das Scharfrichterhaus fanden großen Zuspruch.

KI, Fluch und Segen?

Künstliche Intelligenz findet derzeit viel Beachtung. So widmet sich auch die Sächsische Zeitung diesem Thema. Der Autor merkt völlig richtig an, dass die Macher hinter der "KI" den größten Urheberrechtsverstoß der Geschichte begehen. Denn grundlegend ist diese "KI" gar nicht intelligent. Das Schlaue an der ganzen Sache ist es alle möglichen Datenquellen anzuzapfen und zu verwerten. Die Datenquellen sind geistiges Eigentum von Menschen aus Fleisch und Blut. Das Werk dieser Menschen ist es eigentlich was uns diese "KI" präsentiert. Das macht die "KI" oft so geschickt, dass nicht mehr nachvollziehbar ist woher die Inhalte stammen. Der Urheber, also die Personen welche die "KI" sozusagen völlig unfreiwillig mit Daten füttern gehen leer aus, ihre Arbeit bleibt unbezahlt. So ein massiver Urheberrechtsverstoß wäre vor geraumer Zeit noch undenkbar gewesen. Die Konzerne hinter der "KI" maulen dagegen lauthals, dass Kritiker den größten Fortschritt der Menschheitsgeschichte behindern würden. Zweifellos gibt es Vorteile der "KI", wie in der Medizin wo Diagnosen besser gestellt werden können. Jedoch sieht es meist so aus, dass die "KI" nicht zum Wohl der breiten Masse eingesetzt wird, sondern zu Gewinnmaximierung Einzelner beiträgt. "KI" kann uns entlasten, aber Kreativität und soziale Kompetenzen kann sie nicht ersetzen.

Spart sich der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk kaputt?

Wie aus den Medien zu entnehmen ist wird der MDR den Dresdener Polizeiruf 110 und Tatort für einige Jahre aussetzen. Es entsteht zunehmend der Eindruck, das vor allem am Programm gespart wird. Selbst "heilige Kühe" wie die Sendungen mit Florian Silbereisen stehen auf dem Prüfstand. Es genügt ein einfacher Blick in die Programmvorschau um festzustellen, dass kaum noch aktuelle Produktionen stattfinden. Die Programmgestalter greifen sehr, sehr tief ins Archiv und graben alte Filme und Sendungen aus. Das mag teilweise sogar Begeisterung hervorrufen, aber die gleichen Inhalte z. B. aus DDR-Zeiten gibt es vermehrt auch kostenlos auf anderen Wegen zu sehen. An eher sinnfreien Formaten wie "MDR Aktuell", quasi eine 2. Tagesschau, hält der MDR dagegen fest. Regionale Berichterstattung sollte eigentlich die Aufgabe der Landesanstalten sein, selbst da schwächelt der MDR und überlässt kleinen Veranstaltern wie der Lausitzwelle das Revier. Wer sich wirklich informieren und bilden möchte macht dies schon lange nicht mehr bei ARD und ZDF. Ein prominentes Beispiel ist für mich immer noch der Computerclub 2 mit Wolfgang Rudolph und jetzt seinem Sohn Thomas. Früher war der Computerclub eine beliebte Sendung beim WDR. Der Tradition folgend vermittelt jetzt ein kleines Team um Wolfgang Rudolph abseits des ÖRR fundiertes Wissen und bröselt nicht nur vor was man kaufen soll und was nicht. Der Zuschauer wird aufgeklärt und nicht als dummer Konsument behandelt. Hier hat der ÖRR viel Potential liegen gelassen und ist seinem Sendeauftrag untreu geworden. Und so erweckt sich der Eindruck, dass momentan genau an der falschen Stelle gespart wird, anstatt in ein sehenswertes, inhaltlich wertvolles Programm zu investieren. Fatal ist jedoch der Gedanke den ÖRR abschaffen zu wollen. Unser Land braucht eine relativ neutrale und von Privatinteressen unabhängige Berichterstattung. So ein System wie bei uns darf auf der anderen Seite nicht zur Bereicherung einzelner Personen zu Lasten der Gebührenzahler führen. Ich wage sogar die ketzerische Frage, wieso im gebührenfinanzierten Rundfunk Sportübertragungen einen überproportionalen Anteil bekommen. 

Raserei durch Weißnaußlitz

Medieninformation Nr. 198/2026 vom 11.05.2026 der Polizeidirektion Görlitz

Verantwortlich: Stefan Heiduck (sh), Anja Leuschner (al), Julia Szagunn (js)

Mit knapp 119 km/h durch die Ortschaft

Doberschau-Gaußig, OT Weißnaußlitz, Neukircher Straße 
08.05.2026, 11:00 Uhr - 16:00 Uhr

Auf der Neukircher Straße in Weißnaußlitz gilt ein Tempolimit von 50 km/h. Dass sich nicht alle Verkehrsteilnehmer daran halten, hat am Freitag ein Messteam festgestellt. Sie nahmen den Bereich für fünf Stunden unter die Lupe. In dieser Zeit fuhren insgesamt 505 Fahrzeuge an der Anlage vorbeigefahren. Davon waren 109 Fahrer zu schnell. 68 Verstöße lagen im Verwarn- und 41 im Bußgeldbereich. Am eiligsten hatte es offensichtlich ein VW mit Bautzener Kennzeichen. Er raste mit 119 km/h durch die Ortschaft. Dafür erwarten den Fahrer zwei Punkte in Flensburg, 700 Euro Bußgeld und ein dreimonatiges Fahrverbot. (al)
Quelle: Medieninformation Sachsen, Polizeidirektion Görlitz

Wenn Computer die Regie übernehmen

In unserer Gemeinde gibt es nun endlich nur noch eine Postleitzahl und die im Ausweisdokument stehende amtliche Adresse ist zugleich die postalische Adresse. Die neue Adresse muss verbindlich angewendet werden. Wie sieht das in der Praxis aus? Im Allgemeinen funktionierte die Adressänderung. Dort wo jedoch Computersysteme die Regie haben und auf scheinbar alte Datenbanken zurückgreifen herrscht Chaos. In einzelnen Fällen kann die neue Adresse in Eingabemasken nicht hinterlegt werden. Die Kombination mit der Postleitzahl führt automatisch nach Doberschau. Doberschau-Gaußig ist nicht vorgesehen. Die Telekom lässt entgegen der Vorgaben den Zusatz "OT Weißnaußlitz" weg. Die bisherige Krönung schaffte Conrad Electronic. Im Kundenbereich hatte ich die korrekte Adresse hinterlegt. Ein Computer entschied sich im Nachgang diese Adresse abzuändern. Bei einer Bestellung erfand das System eine weitere eigene Variante der Adresse. Da diese nicht passte (zur Datenbank) nahm das System eine weitere neue Adressen-Kreation in einer Kombination aus Doberschau-Grubschütz, Obere Siedlung 6. Klar, diese Anschrift gibt es so nicht. Scheinbar war das beim Labeln des Paketes einem weiteren Computer Anlass genug die Adresse auf Doberschau, Siedlungsweg 6 umzuschreiben. Dort war das Paket dann wohl auch angekommen, jedoch nicht zustellbar. Nun fährt das Paket hunderte Kilometer zurück nach Hirschau.

Rechtliche Hinweise zur Nutzung von Wildkameras

Wildkameras und ihr Einsatz

 

Oft werden sie bei Discountern angeboten oder bessere Modelle auch bei Fachhändlern, sogenannte Wildkameras. Haupteinsatzgebiet ist die Beobachtung von Wildtieren, ohne dass das Tier die Kamera bemerkt und sich damit möglichst natürlich verhält. Im Internet berichten Besitzer solcher Kameras auch, dass sie feststellen wollten wer regelmäßig Holz vom Grundstück stiehlt. Somit wird die Wildkamera zur Überwachungskamera.

Die Kamera besitzt Sensoren die Bewegungen erkennen und erstellt Fotos oder Videos vom Tier. Die Aufnahmen werden meist auf normalen SD-Karten gespeichert oder drahtlos per Mobilfunk in einer Cloud gesichert. Grundlegend ist eine Wildkamera eine spezialisierte, wetterfeste Digitalkamera. Bei Dunkelheit leuchten Infrarot-LED für das menschliche und tierische Auge unsichtbar einen begrenzten Bereich vor der Kamera aus. Die Kameratechnik ist weit vorangeschritten und gibt es sehr unterschiedliche Qualitäten dieser Kameras. Neben der Foto- und Videoqualität spielt die Auslösegeschwindigkeit eine große Rolle. Die Empfindlichkeit der Bewegungssensoren muss hoch genug sein und möglichst einstellbar. Bei preiswerten Wildkameras leuchten die Infrarot-LED schwach Rot. Das kann scheue Wildtiere bereits zur Flucht bewegen.

Was muss ich jedoch rechtlich beim Betrieb solcher Kameras beachten? Auf dem eigenen Grundstück scheint die Rechtslage noch relativ klar zu sein. Aber darf ich den Postboten aufnehmen der das Grundstück betritt? Muss ich Hinweisschilder aufstellen? Folgende, von mir allgemein gehaltene Informationen konnte ich zusammentragen.

Der Einsatz von Wildkameras in Deutschland bewegt sich im Spannungsfeld zwischen jagdrechtlicher Praxis (Bundesjagdgesetz) und dem strengen Datenschutzrecht (DSGVO und BDSG). Da moderne Wildkameras technisch in der Lage sind, auch Personen aufzunehmen, gelten sie als Überwachungsinstrumente im Sinne des Datenschutzrechts.

Datenschutz und DSGVO Grundsätzlich ist die Aufnahme von Wildtieren unproblematisch. Sobald jedoch die Möglichkeit besteht, dass Personen (z. B. Waldbesucher, Pilzsammler oder Spaziergänger) im Erfassungsbereich der Kamera abgebildet werden, greift die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Das „berechtigte Interesse“ des Jägers an der Überwachung des Wildbestands muss gegen das Persönlichkeitsrecht der Bürger abgewogen werden.

Um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen, müssen folgende Punkte beachtet werden:

Hinweispflicht Der Bereich, der von der Kamera überwacht wird, muss deutlich durch Schilder gekennzeichnet sein. Diese müssen ein Piktogramm (Kamera-Symbol) sowie Kontaktdaten des Verantwortlichen (Jäger/Pächter) enthalten, um die Transparenzpflicht gemäß Art. 13 DSGVO zu erfüllen.
Vermeidung von Personenaufnahmen Kameras sollten so ausgerichtet und eingestellt werden, dass öffentliche Wege, Straßen und stark frequentierte Bereiche möglichst nicht erfasst werden. Die Aufnahme von Personen ist auf das absolut notwendige Minimum zu beschränken. Durch geschickte Positionierung der Kamera kann z. B. vermieden werden, dass Gesichter erkennbar sind. Einige Kameras bieten die Möglichkeit nur zu bestimmten Zeiten Aufnahmen zu erstellen, also z. B. bei Nacht wo kaum Personen unterwegs sind.
Umgang mit Daten Sollten dennoch Personen aufgenommen werden, sind diese Bilddaten unverzüglich und unwiederbringlich zu löschen. Eine Speicherung oder Weitergabe (z. B. in sozialen Medien) von Bildern, auf denen Personen erkennbar sind, ist ohne ausdrückliche Einwilligung der Abgebildeten rechtswidrig und kann hohe Bußgelder nach sich ziehen.
Erforderlichkeit Der Einsatz muss verhältnismäßig sein. Eine lückenlose Überwachung größerer Gebiete ist in der Regel nicht gestattet; der Fokus muss auf konkreten Punkten wie Futterstellen liegen, wo ein berechtigtes Interesse (z. B. zur Verhinderung von Wilderei oder zur Erfassung des Wildbestands) besteht.

Zivilrechtliche Aspekte und Eigentum Neben dem Datenschutz ist das Eigentumsrecht zu beachten. Das Aufstellen einer Wildkamera auf fremdem Grund und Boden bedarf zwingend der Zustimmung des Grundeigentümers oder Nutzungsberechtigten. Ohne diese Erlaubnis stellt die Anbringung eine Eigentumsverletzung dar und kann Unterlassungsansprüche auslösen. Zudem darf die Kamera keine Gefahr für Dritte darstellen (z. B. durch unsichere Befestigung).

Haftungsausschluss
Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und stellen keine Rechtsberatung dar. Die Rechtsprechung zum Einsatz von Wildkameras entwickelt sich ständig weiter und kann regional unterschiedlich ausgelegt werden. Ich empfehlen daher, vor der Installation spezifische Rückfragen bei der zuständigen Jagdbehörde, dem lokalen Datenschutzbeauftragten oder einem Fachanwalt für Jagd- und Datenschutzrecht zu halten.

Eine beispielhafte Wildkamera mit Mobilfunkanbindung auf einem Stativ befestigt. In der Regel wird ein Textilgurt mitgeliefert der eine Befestigung an Bäumen etc. ermöglicht.

Fahrradkauf mit Hindernissen

Wer ein bezahlbares Klappfahrrad in der Region Bautzen kaufen möchte kann etwas erleben. Voranstellen möchte ich das Klagen der hiesigen Händler, dass die Internetkonkurrenz alles kaputt macht. Ich verfolge schon länger die Strategie bevorzugt örtliche Anbieter zu besuchen. Der Ansprechpartner sitzt vor Ort und er bietet meist guten Service an. So relativiert sich der manchmal höhere Anschaffungspreis. Nun suchte ich ein Klappfahrrad, nicht zu billig, um Freude daran zu haben. Aber auch nicht für den Preis eines Kleinwagens. Ein Händler versprach mir sich nach einem Klappfahrrad umzusehen und mich später anzurufen. Im normalen Sortiment hat er solche Räder nicht. Der Anruf kam nie. Der nächste Fahrradanbieter sitzt in Dresden welcher "Bio-Klappräder" sogar im Geschäft stehen hat. Aber das ist mir bei den Kraftstoffpreisen zu teuer an das andere Ende der Landeshauptstadt zu fahren. Die Verlockung war groß ein erstaunlich billiges Klapprad im Internet zu kaufen, sogar mit Motorunterstützung. Damit kauft man jedoch exotische Technik aus Fernost. Im Servicefall stehe ich dumm da. Beiläufig entdeckte ich die Fahrradmarke "Sachsenrad" bei einem großen Discounter. Der Preis entsprach meinen Vortstellungen. Die Ausstattung klingt solide und konventionell. Sachsenrad sitzt in Leipzig und ist allgemein kein Unbekannter. Also schlug ich bei dem Discounter zu, bei Direktkauf in Leipzig wird ein ordentlicher Aufpreis erhoben. Einige Zeit später kam ein großer schwerer Karton. Es schien zu passen. Voller Freude öffnete ich den Karton und was sah ich? Kein Fahrrad sondern ein mir unbekanntes "Fahrzeug" mit Sitz und vier Rädern. Eine Art Krankenfahrstuhl. Nun ist es so, der Discounter übergibt die Lieferung einer weiteren Firma die diese Fahrräder für Sachsenrad verkauft. Das ist beim Kauf nicht erkennbar und mein "Geschäftspartner" ist der Discounter. Ich informierte ihn telefonisch über die Falschlieferung. Im Gegenzug sollte ich Beweisfotos vorlegen. Als das geklärt war meldete sich der Lieferant und beharrte darauf richtig geliefert zu haben. Irgend wann kam dann bei ihm die Einsicht, da die Fotos kein Fahrrad zeigen. Zu beachten ist, es handelt sich um einen Sachmangel, ein Widerruf oder klassische Retoure kam nicht in Frage. Nun wurde ich aufgefordert das fast 27 Kg schwere Paket zu DHL zu tragen. Da lehnte ich als unzumutbar ab und bestand auf einer Abholung. Unter Einschaltung des Discounters bekam ich das Angebot gegen Vorkasse eine Abholung zu veranlassen. Das ist meines Wissens nach nicht statthaft. Den Fehler hat der Lieferant verursacht und es greift die Sachmängelhaftung. Mir dürfen deshalb keinerlei Kosten entstehen. Und so mahlen die Mühlen nun weiter, da ich das bestellte Fahrrad erst bekomme, wenn der "Krankenfahrstuhl" in Leipzig angekommen ist. Fehler passieren, das ist menschlich, jedoch seitens des Lieferanten so einen Akt aus der Sache zu machen ist aus meiner Sicht ein Unding.

Sächsische Zeitung feiert ihren 80.

Mit einer großen Sonderausgabe feiert heute die Sächsische Zeitung ihren 80. Geburtstag. Unseren Haushalt begleitet diese Tageszeitung seit Jahrzehnten. In der Zeit  der DDR prägten Meldungen der Staatsführung den Inhalt. Dementsprechend gefärbte Regionalmeldungen gab es ebenfalls. Egal, die SZ gehörte einfach irgend wie dazu. Woher sollte man sich auch sonst großartig Informationen beschaffen? Immerhin stellte sich die Zeitung als Sprachrohr der normalen Leute dar. Oft standen die Erfolge und Leistungen der Arbeiter und Bauern im Mittelpunkt. Mit dem Wandel im Land 1989 änderte sich vieles, auch die Inhalte der SZ. Trotz aller Beteuerungen hängt der Sächsischen Zeitung der Ruf an staatsnahe Nachrichten zu verbreiten, manche nennen dabei sogar eine bestimmte Partei. Ob das stimmt will ich nicht beurteilen. Die SZ musste natürlich marktwirtschaftlich auftreten und sich dem später aufkommenden Internetangeboten anpassen. Werbung füllt seit dem die Seiten, Lokalausgaben wurden zusammengelegt. Und natürlich wurde die SZ immer teurer .......... Für viele Abonnenten war damit Schluss, da sie es sich nicht mehr leisten konnten. Viele Informationen waren ohnehin im Internet verfügbar und wer wollte konnte und kann ein digitales Abo der SZ beziehen. Der bittere Beigeschmack, dass man als Leser dabei eine digitale Spur hinterlässt wird kaum erwähnt.

Bleibt die persönliche Frage, hat so eine gedruckte Tageszeitung noch eine Zukunft? Ich denke nein. Die Kosten alleine für die Verteilung an die wenigen Haushalte dürften sich kaum noch durch ein Abo wie zu gegenwärtigen Preisen decken lassen. Jüngere Menschen informieren sich sowieso in der Regel über andere Quellen. Die Sächsische Zeitung wird es weiter geben, aber noch digitaler und im weltweiten Netz verankert. Fakt ist, es bedarf derartiger regionaler Berichterstattung. Die Tendenzen, dass sich alles zunehmend unter den Dächern einzelner Medienkonzerne konzentriert finde ich bedenklich.

Quansheng UV-K1

Ich hatte das "Glück" mir ein Testgerät vom Quansheng UV-K1 zukommen zu lassen und das mit Lieferung aus Deutschland. Zuletzt war das Gerät kaum hier erhältlich und musste direkt in China bestellt werden. Auf den gängigen Kanälen im Internet wird dieses Funkgerät viel beachtet. Ich stimme zu, dass es einen gewissen Reiz auslöst, da die Firmware veränderbar ist. Und so gibt es bereits die kuriosesten Dinge für das Funkgerät. Ich habe nun relativ viel für das Gerät bezahlt, dennoch bleibt die provokative Frage, ob ich für den Preis ein vollwertiges, einwandfreies Funkgerät erwarten kann. Ich sage klar nein! Erste Messungen des Stehwellenverhältnisses der beiden mitgelieferten Antennen ergaben völlig inakzeptable Werte. Derart schlechte Antennen sind mir bisher noch nicht begegnet. Wen wundert es, da eine vergleichbare Antenne von Markenherstellern alleine soviel oder mehr kostet, als das Quansheng-Komplettpaket.

Quansheng schreibt bei dem von mir erworbenen Modell, dass es europäischen Normen entspricht. Immerhin gestehe ich dem Funkgerät eine vergleichsweise gute äußerliche Verarbeitungsqualität zu. Programmiersoftware und Firmwareupdates sind beim Hersteller verfügbar. Ein preiswertes Angebot ist das Funkgerät für mich am Ende nicht, da die Anschaffung einer guten Antenne hinzu kommt. Wer keinen Wert auf Firmwarespielereien legt landet preislich bereits im Einsteigersegment etablierter Hersteller.

Ostern in der Oberlausitz

Das Osterfest steht bevor und damit beginnt die Zeit für Bautzen als "Osterhauptstadt". Jedes Jahr besuchen zahlreiche Touristen zu diesem Ereignis die Oberlausitz und Bautzen putzt sich besonders heraus. Der Veranstaltungskalender ist gut gefüllt. Vor allem pflegen die hier heimischen Sorben ihre Bräuche was deutschlandweit und darüber hinaus einmalig ist. Ein Höhepunkt ist das Osterreiten am Sonntag.

Zahlreiche Informationen sind unter https://www.ostern-bautzen.de zu finden.

In diesem Sinn wünsche ich allen ein friedliches Osterfest!

CHOYONG WT2

Internetradio, Handfunkgerät oder Kurzwellenempfänger? Das sind einige der Funktionen des CHOYONG WT2. Diese Mischung düfte einmalig sein. Erstaunlich ist, wie gut alles umgesetzt wurde. Die Verarbeitungsqualität ist dem Preis entsprechend. Der Klang des kleinen Lautsprechers kann sich hören lassen. Eine Messung ergab ca. 2,3 Watt Sendeleistung des analogen Funkgerätes im 70 cm Bereich. Alternativ kommuniziert das Gerät über das Internet. Über eine eSIM kann das Gerät autark vom heimischen Netzwerk betrieben werden. Als Internetradio empfängt das Gerät weltweit Radiosender. Mit einer entsprechenden Antenne bietet das Radio brauchbaren Kurzwellenempfang bzw. bringt UKW-Sender zu Gehör. Die Firmware kann Updates erhalten. Insgesamt also ein interessantes Gerät. Als analoges Funkgerät dürfte es sich jedoch nur innerhalb der Amateurfunkfrequenzen legal nutzen lassen.

Im März 2026 ist das Gerät in DL nicht direkt erhältlich. Große Anbieter listen es zwar, aber es ist nicht lieferbar. Der direkte Bezug aus China funktionierte problemlos. Nach aktuellem Wechselkurs kostete mich alles unter 130 Euro.

https://shop.choyongradio.com/products/choyong-multi-functional-walkie-talkie

Verwirrungen beim Provider

Meine bisherige Domain habe ich nach Verwirrungen mit meinem Provider aufgegeben. Obwohl die Domain noch immer beim Provider liegt möchte er für eine Aktivierung Geld erhalten. Zudem ist der ganze Vorgang undurchsichtig gestaltet. Völlig fallen lassen wollte ich das Ergebnis jahrelanger Arbeit dann doch nicht. Mir wurde nun "Oberlausitzfunk" als neuer Name vorgeschlagen, was den Bogen von regionalen Informationen zu meinem Funkhobby überspannt. In diesem Zusammenhang habe ich leichte strukturelle Anpassungen vorgenommen. Leider habe ich noch keine Lösung für den Terminkalender gefunden.

Entfernt

Ich werde auf meinen Internetseiten nicht mehr auf einzelne Dienste wie YouTube verweisen. Soweit es möglich und sinnvoll ist stehen hier alternative Angebote im Vordergrund. Mir ist klar, dass viele Nutzer z. B. PeerTube nicht kennen. Ein Blick über den Tellerrand ist jedoch zu empfehlen.

Jahrbuch 2025

Die Gemeindeverwaltung Doberschau-Gaußig hat ein Jahrbuch 2025 mit einer Zuammenfassung der Gemeindenachrichten herausgebracht. Für 15 Euro kann das Buch erworben werden. Mehr dazu steht in den Gemeindenachrichten vom März 2026.

Das Schneeglöckchen

Schneeglöckchen sind Frühjahrsblüher aus der Gattung Galanthus. Die bekannteste Art in Mitteleuropa ist das „Kleine Schneeglöckchen“ (Galanthus nivalis), das oft schon im Januar oder Februar aus der winterlichen Erde sprießt und unser Auge erfreut. Die Pflanze trägt eine einzige, glockenförmige Blüte pro Stängel. Schneeglöckchen gehören zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und bilden als Geophyten Zwiebeln, die das ganze Jahr in der Erde verbleiben.
Die Blüte erinnert durch ihre Form an Glöckchen, daher der gebräuchliche Name mit dem jahreszeitlich passenden Zusatz „Schnee“. In der Winter- und Frühjahrszeit sind Schneeglöckchen in der Regel die ersten Blüten im Garten und liefern frischen Nektar für bestäubende Insekten wie Bienen.

 

Aussehen: Jede Blüte hat drei äußere weiße Blütenhüllblätter und drei deutlich kleinere grün gezeichnete innere Blütenhüllblätter, was charakteristisch für die Gattung ist. Die Blüte hängt nickend vom Stängel herab, sobald sie sich aus dem Hochblatt befreit.

Blütezeit: In Mitteleuropa blühen Schneeglöckchen typischerweise von Januar bis März, abhängig von Witterung und Sorte.

Lebensraum: Bevorzugt nährstoffreiche, feuchte Böden mit etwas Schatten.

Bestäubung und Ausbreitung: Bestäubung erfolgt durch Insekten. Nach der Befruchtung bilden sich Kapselfrüchte mit Samen, die via Myrmekocho­rie (Ameisenverbreitung) verbreitet werden können.

Achtung! Alle Pflanzenteile sind giftig, insbesondere aufgrund der enthaltenen Alkaloide. In der Medizin kommen Schneeglöckchen nur in sehr speziellen Einzelfällen zum Einsatz.

Es gibt zahlreiche Sorten mit leicht unterschiedlichen Blütenformen, Größen und Blütezeiten, die von hell- bis dunkelgrün gezeichneten Innenteilen bis hin zu größeren Blüten reichen. In Gärten und Parks ist das Kleine Schneeglöckchen die am häufigsten verbreitete Art in Mitteleuropa. Zu einer ungewollten Auswilderung führen in unserer Region zudem unsachgemäß entsorgte Gartenabfälle, sodass Schneeglöckchen im Wald oder an Waldrändern zu finden sind.

Informationen zusammengetragen von Frank Mrosack
 

Android wird dichtgemacht

Android stand immer für eine gewisse Offenheit. So entstanden opensource-Anwendungen und einige alternative Portale für Apps. Das scheint nun in Gefahr zu sein, da Google ab September 2026 strikte Bedingungen für Entwickler einführt. Unter https://keepandroidopen.org/de/ ist das nachzulesen.  Google ist sich seiner Macht offensichtlich sicher und kann sich solche Schritte erlauben.

Einheitliche Postleitzahl

Ab 1. April 2026 soll es in der Gemeinde Doberschau-Gaußig eine einheitliche Postleitzahl geben. In den meisten Ausweisdokumenten düfte diese bereits hinterlegt sein. Damit wird ein Gemisch aus amtlicher Adresse und bis dahin geltender postalischer Adresse beseitigt. In der Vergangenheit konnte es immer wieder zu Konflikten bei der Adressangabe kommen. Postsendungen die an die amtliche Adresse gerichtet waren kamen verspätet an. In diesem Rahmen verschwinden die letzten doppelten Straßennamen auf unserem Gemeindegebiet.

KI gegen Internetseiten

Es ist schwer geworden mit normalen Internetseiten Interessenten zu erreichen. Bei Suchen nach bestimmten Informationen im Internet stellen große Anbieter oft einen vorgefertigten Text den Suchergebnissen voran, der einen Besuch der Internetseiten die dahinterstehen obsolet machen. Das Verwerfliche bleibt, dass sich große Konzerne meiner eigenen Inhalte bedienen, damit ihre sogenannte KI trainieren und diese Inhalte dann sogar gegen Geld anbieten. Urheberrecht scheint es für diese Konzerne keins zu geben. Wie sollte ich auch dagegen vorgehen, sitzen die Verantwortlichen doch außerhalb der europäischen Rechtssprechung. Mir fehlt auch jegliche Rückmeldung von Besuchern meiner Internetseiten. So stellt sich für mich die berechtigte Frage, ob ich diesen Internetauftritt überhaupt noch fortführen werde. Verwaiste bzw. kaum noch gepflegte Internetauftritte gibt es genügend, scheinbar spielen die Kosten dort keine Rolle. Dementsprechend versuche ich Verweise auf Internetangebote zu entfernen. Wer seine Seiten seit Monaten oder in Einzelfällen noch länger kaum noch pflegt dürfte kein Interesse an Besuchern haben.

Winterbesuch in Neschwitz

Endlich einmal Winter mit Schnee! Das bot die seltene Gelegenheit den Schlosspark Neschwitz im Winterkleid aufzusuchen.

Statistische Angaben der BNetzA zum Amateurfunk

Unter folgendem Link macht die BNetzA statistische Angaben zum Amateurfunk in Deutschland.

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Frequenzen/SpezielleAnwendungen/Amateurfunk/_DL/Statistiken/2025.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Die Nachfrage an Prüfungsterminen ist deutlich gestiegen. Dennoch gibt es einen Abwärtstrend bei der Gesamtzahl der Amateurfunkzulassungen. Bitter für den DARC der nach eigenen Angaben rund 33000 Funkamateure vereint, dieser Zahl stehen über 51000 Amateurfunkzulassungen entgegen. Viele OM verbinden ihr Hobby demnach nicht mehr mit der Mitgliedschaft in einem Verein.

Das Wetter 2025 in Weißnaußlitz

Die Grafiken zeigen ein paar wichtige Wetterdaten des Jahres 2025, gemessen in Weißnaußlitz mit einer einfachen Wetterstation. Die Werte sind nicht repräsentativ. Schon ein Sensor etwas abseits auf dem Grundstück kann z. B. andere Temperaturen ermitteln. Aber insgesamt ergibt sich ein grobes Bild vom Wettergeschehen. Gefühlt gab es 2025 durchschnittliches, für uns hier normales Wetter.  Lange und extreme Hitzeperioden mit Trockenheit blieben fast völlig aus. Zumindest die oberen Erdschichten sind gut durchfeuchtet. Schnee lag selten. Immer wieder wehte der bei uns typische böhmische Wind, der mehr den Charakter eines Sturms hat.

Euria, eine europäische KI

Der schweizer Anbieter Infomaniak bietet eine eigene KI an. Mit folgenden Angaben wirbt Infomaniak für diese KI:

  • Euria wird in der Schweiz gehostet
  • Es werden keine Daten für Trainingszwecke gesammelt. Ihre Daten werden während der Übertragung und auf unseren Servern in der Schweiz verschlüsselt.
  • Euria heizt Wohnungen
  • Euria wird ausschliesslich mit erneuerbarer Energie betrieben, die zu 100 % wiederverwertet wird und Tausende Wohnungen heizt.
  • Euria hinterlässt keine Spuren
  • Im temporären Modus können nur Sie die Daten auslesen, bevor sie sofort und dauerhaft gelöscht werden.

Damit wird eine Alternative zur KI aus anderen Ländern angeboten. Um Euria zu nutzen ist eine Registrierung  und Einrichtung eines kostenlosen mykSuite-Kontos erforderlich. Nach einem ersten Test liefert Euria gleichwertige Ergebnisse wie bekannte KI.

Amazon

Eine persönliche Sicht auf den Internethändler

Meine ersten Kontakte mit Amazon entstanden durch den Kauf von Büchern. In der Folgezeit baute der Händler sein Angebot weiter aus und bot irgend wann fast alles an was käufliche Dinge betrifft. Das Angebot und die Preise waren sehr gut, bei Problemen half ein kompetentes Servicenetz. Großer Verlierer wurde der örtliche Einzelhandel. Es kursierten Meldungen über schlechte Arbeitsbedingungen bei Amazon durch die Medien. Im Jahr 2025 ist vom alten Glanz meiner Meinung nach nicht mehr viel übrig. Auf Trustpilot wird Amazon sehr schlecht bewertet. Wen wundert das? Es wird viel Billigware verkauft, wie sie bei Aliexpress und anderen Konkurrenten ebenso angeboten wird. Das Serviceangebot hat seinen Namen kaum noch verdient. Für Prime-Kunden stiegen immer wieder die Gebühren, das Videoportal muss sich der Kunde gegen Aufpreis werbefrei kaufen. Die Zusteller der Pakete sprechen meist kein Deutsch mehr und die Zustellschwierigkeiten häufen sich. So landete zuletzt ein Paket beim Nachbarn im Schweinestall. Mit den Angeboten nimmt es Amazon nicht so genau. Ein Kameraobjektiv für fast 1000 Euro das als "neu" angeboten wurde, stellte sich beim Registrieren auf der Herstellerseite als Gebrauchtware heraus. So verlockend Amazon sein mag, ich werde dort kaum noch etwas erwerben. Viele Waren findet man auch in anderen Läden. Nicht immer steht hinter dem günstigsten Preis das beste Gesamtpaket. Der Schaden welcher durch unser Kaufverhalten im örtlichen Handel entstanden ist sehen wir sofort, wenn wir durch die Städte und Gemeinden gehen. Viele Geschäfte sind verschwunden, die es noch gibt kämpfen ums Überleben.

Frühling im Dezember

Ein Gastbeitrag völlig ohne KI ...........

Bei Temperaturen von 14 Grad in der Oberlausitz kommen Frühlingsgefühle auf. Die Älteren unter uns wissen, hohe Temperaturen gab es oft in diesem Zeitraum vor Weihnachten, gefolgt von einem Wintereinbruch. Es mag den Klimawandel geben, aber hier wo wir wohnen, hielt sich das Wetter oft an bekannte Regeln. Pünktlich zum Totensonntag war es dieses Jahr frostig. Mit über 600 Liter Niederschlag 2025 ist es bis jetzt auch kein trockenes Jahr. Wenn wir über Klimawandel sprechen, der Wintersportwahnsinn läuft langsam an. Schneekanonen produzieren das begehrte weiße Pulver, Sprungschanzen stehen schneebedeckt inmitten einer grünen Landschaft bei Frühlingstemperaturen. Ganze Landschaften werden umgepflügt für Wintersportwettbewerbe, wo sich eine ausgewählte Elite von hoch bezahlten Sportlern trifft. Wer das nicht mag, kann ins Stadion gehen und bei Flutlicht den Fußballern zusehen, wie sie auf dem beheizten Rasen dem Ball hinterherjagen. Dafür bekommen sie soviel Geld im Jahr, wie es keine Krankenschwester, kein Pfleger oder Feuerwehrmann in seinem ganzen Leben erhält.
Was passiert neben dem Wetter noch? Langsam dämmert es Europa, wie abhängig unser System von den USA und China sind. Einzelne Konzerne, hinter denen unvorstellbar reiche Einzelpersonen stehen, bestimmen große Teile unseres Alltags. Bei den derzeitigen politischen Vorgängen in den USA darf durchaus Besorgnis aufkommen. Es ist jedoch auch ein selbstgeschaffenes Problem der europäischen Gemeinschaft. Viel zu leichtfertig wurden vermeintlich praktische Lösungen aus den USA übernommen. Europäische Angebote waren und sind wenig populär. Erst jetzt setzt zaghaft ein Umdenken ein. Ob es wirklich zu bedeutenden Veränderungen kommt, lässt sich schwer voraussagen. Und so flutet uns die USA unbeirrt mit ihren Softwarelösungen und Medienangeboten, während China mit Billigwaren die einheimische Wirtschaft ins Straucheln bringt.
Die Deutsche Telekom scheint auf Sparkurs zu sein. Der neue Speedport 7 ist aktuell noch immer ein unfertiges Gerät. Die Liste dessen, was nicht funktioniert, bleibt lang, quasi ein Betatest beim und vom Kunden. Ohne Zweifel ist die Telekom ein riesiger Konzern mit großer Verbreitung. So ist das Angebot dementsprechend mehr Angriffen ausgesetzt. So erhielt ich die Auskunft, dass einzelne Dienste aus Sicherheitsgründen nicht mehr online gebucht werden können. Es gab vermehrt Missbrauch. Immerhin bietet die Telekom Cloudspeicher an, der europäischen Vorgaben entspricht. Wer bereit ist sich darauf einzulassen, kann sich eine Alternative zu Microsoft 365 aufbauen, samt Online-Office und E-Mail.
Es bleibt ein frommer Wunsch, aber vielleicht rückt Linux als Alternative zu Microsoft Windows und MacOS auf dem Desktop mehr in den Vordergrund. Erste Bundesländer sind dabei, ihre Verwaltung darauf umzustellen. Und trotz aller gegenläufigen Meinungen scheint das zu funktionieren. Nebenbei spart die Umstellung bereits jetzt viele Millionen Euro Lizenzkosten.
KI ist in aller Munde. Was bedeutet diese KI eigentlich? Wie sich nun herausstellt, bedient sich die KI an Inhalten, die vormals von Menschen erdacht wurden. Das betrifft Texte, Bilder, Musik und alles, was von der KI durchforstet und analysiert werden kann. Das aus meiner Sicht Verwerfliche daran ist, dass sich die KI ungefragt an den Inhalten, die sich andere Menschen erdacht haben, bedient. Erste Klagen bekannter Künstler dagegen hatten bereits Erfolg bzw. bestätigen diese Auffassung. Große Konzerne hinter der KI geben sich verschnupft, sehen sie doch den gewaltigsten Fortschritt in der Menschheitsgeschichte gefährdet. Wie wäre es, die Schöpfer der ursprünglichen Inhalte angemessen an den Milliardengewinnen zu beteiligen?
Was gab es funktechnisch dieses Jahr? Der DARC Ortsverband Kamenz hat das Sonderrufzeichen DM800KM für 800 Jahre Kamenz erfolgreich aktiviert. Ein Höhepunkt war die Beteiligung beim Stadtfest. Der DARC kämpft mit sinkenden Mitgliederzahlen und Überalterung, zumindest in der Oberlausitz. Dennoch konnte der Ortsverband Kamenz einzelne neue Mitglieder begrüßen.
Rund um das Amateurfunkrelais DB0PIB gab es viel Wirbel. Die dazugehörige Interessengemeinschaft existiert nicht mehr. Einige Funkamateure wollen nun einen Neuanfang starten. Dabei ist die benachbarte Pichobaude als großer Unterstützer zu nennen. Ohne die Wirtin wäre der Standort nicht zu halten.

 

Hoffen wir, dass das nächste Jahr mehr Frieden in allen Bereichen bringt. Krieg ist durch nichts zu rechtfertigen. Der Frieden fängt schon bei uns im täglichen menschlichen Umgang an.

Personen als Beiwerk

Darf ich Personen auf Fotos abbilden?

Ich bin als Fotograf immer wieder auf öffentlichen Veranstaltungen unterwegs oder besuche belebte Orte, wo viele Personen unterwegs sind. Nicht immer lässt es sich vermeiden, dass fremde Personen mit auf die Aufnahme gelangen. Im deutschen Recht gelten diese Personen als "Beiwerk", solange sie beispielsweise nicht den Hauptinhalt  der Aufnahme bilden, sondern der Fokus auf einem Gebäude oder anderem Objekt liegt. Es kann auch passieren, dass ich selbst eine mir bekannte Person fotografiere, während sich fremde Personen im Hintergrund bewegen. Dennoch vermeide ich es soweit möglich Personen auch als Beiwerk mit zu erfassen. Mit etwas Geduld gibt es Momente wo das eigentliche Fotomotiv frei zu sehen ist. In Härtefällen kann ich mit entsprechender Software Personen im Nachgang entfernen. Fremde Personen dürfen nicht in ehrverletzender Weise dargestellt werden, auch nicht als Beiwerk. Absolut tabu ist es, Fotos von einer privaten Feier oder aus dem sonstigen persönlichen Umfeld öffentlich zu stellen. Hier stehen ohnehin meist die Gäste im Mittelpunkt und von Beiwerk kann keine Rede mehr sein. Ein sehr sensibles Thema sind Fotos mit Kindern. Zur Absicherung empfehle ich, die Eltern um Erlaubnis zu bitten die Fotos z. B. in sozialen Medien zu veröffentlichen.

Letztendlich gilt, wer einfache Grundsätze beherzigt und nicht wahllos alles online stellt, wird kaum Ärger mit dem Gesetz bekommen.

November in unserer Gemeinde

Der November verwöhnte uns bis jetzt mit relativ milden Temperaturen und lud zu einem Spaziergang rund um Doberschau ein. Etwas buntes Herbstlaub gab es im Spreetal zu entdecken. Auf der Doberschauer Schanze wurde der Gedenkstein restauriert und eine Informationstafel aufgestellt.

Funkwellen in alten Gemäuern

Lehmwände als Schutz vor Elektrosmog?

In unserem über 300 Jahre alten Haus wurde viel Holz, Lehm, Stroh und Granit verbaut. Das waren die Materialien, welche den damaligen Menschen zur Verfügung standen. Das ist aus heutiger Sicht eine ökologische und nachhaltige Bauweise. Funkwellen waren zu diesen Zeiten noch nicht erforscht. Viele dieser Häuser stehen noch heute oder die Lehmbaustoffe werden sogar bei Neubauten angewendet. Ob Altbau oder Neubau, es werden durch die Bewohner moderne technische Geräte benutzt. In unserem Haus wird so seit vielen Jahren WLAN betrieben. Das funktionierte schon immer schlecht. Eine relativ dünne Wand reicht aus, damit der Signalpegel gegen null geht. Mobilfunk ist ebenfalls kaum im Gebäude möglich.

Physikalisch betrachtet nimmt die Feldstärke mit zunehmender Entfernung von der Quelle ab, da die Energie sich mit dem Quadrat des Abstands verteilt. Dieser Effekt wird auch als Abstandsgesetz beschrieben und gilt für eine punktförmige Quelle, die isotrop (in alle Richtungen) abstrahlt. Bei der Abnahme der Feldstärke spielen zudem Abschirmung, Reflexion oder Absorption durch Objekte, in dem Fall Lehmbaustoffe, eine Rolle. 
Als aktiver Funkamateur habe ich mich mit der Thematik einmal beschäftigt und einige Informationen zusammengetragen.

Alte Wände aus Lehm sind tatsächlich für viele Funkwellen – insbesondere hochfrequente elektromagnetische Strahlung wie Mobilfunk oder WLAN – deutlich undurchlässiger als moderne Baustoffe wie Ziegel oder Beton. Lehm wirkt aufgrund seiner Materialdichte (Rohdichte ab ca. 800 kg/m³) und Aufbau als natürlicher Dämpfer für Funkwellen. Eine massive Lehmwand (z. B. 24 cm dick) kann Strahlung um bis zu 99,9 % abschirmen. Besonders gut sind Gewölbe und Kombinationen mit Grasdächern; hier wurden in Studien Abschirmungen bis zu 99,999 % gemessen. Die Abschirmwirkung steigt mit der Dicke und der Dichte der Lehmwand. Hochfrequenz-Strahlung (Mobilfunk, WLAN, DECT) wird besonders stark gedämpft, vor allem im Bereich von 1,8 GHz bis über 4 GHz. Moderne Spezialputze auf Lehmbasis, oft mit Grafit oder Karbonfasern, können die Wirkungen gezielt nochmals verstärken. Die Abschirmung gilt vor allem für Wandflächen. Fenster und Türen sind durchlässig; eine umfassende Abschirmung erfordert auch spezielle Verglasung oder metallische Gitter. Lehmwände in Altbauten können Funkwellen oft erheblich schwächen, sodass die Funkversorgung (z. B. WLAN von außen, Mobilfunkempfang) stark eingeschränkt oder abgeschirmt ist. Dieser Effekt kann gewünscht sein (z. B. Schutz vor Elektrosmog) oder auch hinderlich, falls Innenräume drahtlos versorgt werden sollen. Alte Lehmwände bieten also einen wirksamen, natürlichen Schutz gegen viele Funkwellen – der Effekt ist je nach Wanddicke und Bauweise besonders ausgeprägt.

Bei Sanierungsarbeiten oder einem Neubau sollte die dämpfende Wirkung des Lehms beachtet werden. Denkbar ist, alles mit Netzwerkkabeln zu versorgen. Moderne WLAN-Mesh-Geräte verbessern den Empfang in den Räumen. Viele Smartphones in Kombination mit dem entsprechenden Router und Anbieter verbinden sich bei schlechtem Mobilfunkempfang mit dem WLAN (WLAN-Call).

Die andere Möglichkeit ist natürlich, sich bewusst durch den Einsatz von traditionellen Baustoffen vor Elektrosmog zu schützen. Die Abnahme der Feldstärke im Raum hängt primär vom quadratischen Abstand zur Quelle ab, aber auch von Abschirmungseffekten und der Abstrahlcharakteristik der Quelle. Alltägliche Bedingungen sind jedoch oft komplexer als im idealen Modell, da die Umgebung die Ausbreitung von Feldern maßgeblich beeinflusst. So betrachtet ist die Belastung durch elektromagnetische Wellen von Außen im Gebäude ohnehin gering.

Ansicht einer typischen Lehmwand in einem über 300 Jahre altem Gebäude ohne Putz.

Das war der Super-Mond 2025

Zwei Fotos vom Mond am 5.11.2025 gegen 19 Uhr über Weißnaußlitz. Sie wurden unterschiedlich bearbeitet. Ein paar Tage später war der abnehmende Mond am Morgenhimmel zu sehen (rechte Aufnahme). Es sind Freihandaufnahmen mit einer Nikon Coolpix P1100. Hier zeigen sich deutlich die Vorteile einer "richtigen" Kamera.

Telekom und neue Router

Speedport 7 und neue Mietpakete

Kunden der Telekom können den neuen Router Speedport 7 mieten oder kaufen. Rund 230 Euro kostet das Gerät im Kauf. Die Mietangebote sind gestaffelt und beinhalten nicht nur die einfache Gerätemiete. Für knapp 10 Euro pro Monat erhält man das Paket "besserWLAN". Das beinhaltet neben dem Router einen Speedport 7 WLAN-Verstärker. Im Router selbst steckt eine SIM-Karte für LTE als Ausfallschutz für das normale Internet. Dazu bekommt man einen "Protect Home" genannten zusätzlichen Schutz für den Internetzugang bzw. die angeschlossenen Geräte. Etwas ungewöhnlich mag erscheinen, dass sich der Router wohl nur per Magenta-App der Telekom einrichten lässt. Einzelne Kunden bemängeln Probleme ein Telefonbuch im Router zu hinterlegen. Die Telekom wird jedoch sicherlich mit Updates nachbessern.

Eigene Relaisliste

Umstellung auf externes Angebot

Ich habe mir längere Zeit die Mühe gemacht und aus externen Quellen eine Übersicht zu Relais im Umkreis erstellt. Da aber auch diese Quellen oft nicht aktuell sind und selbst auf Meldungen bzw. Zuarbeit angewiesen sind, verweise ich in meinem Funkkanal nun auf die Übersicht von DK3ML. Mir erscheint es sinnvoller vorliegende Informationen dort abzugeben, als eine eigene Liste zu pflegen. Bei der vorherrschenden Dynamik beim Relaisfunk ist es ohne Zuarbeit aus meiner Sicht nahezu unmöglich aus eigener Kraft eine stets aktuelle Übersicht bereitszustellen. Auch wenn Relaisfunk für manche OM kein Amateurfunk ist, so stellen die Relais für viele OM überhaupt eine Möglichkeit dar andere Stationen mit wenig Aufwand zu erreichen.

SDRconnect in neuer Version

Firmwareupdate für SDRplay nRSPST

SDRplay hat die Version 1.0.5 seiner Software SDRconnect veröffentlicht. Besitzer eines nRSPST erhalten außerdem eine neue Firmware für ihr Gerät. Mit der neuen Firmware funktioniert offensichtlich der Zugriff per Browser mit Apple-Geräten unter dem aktuellen OS ab Version 26 wieder. Ausführliche Informationen gibt es auf den Internetseiten von SDRplay.

Funkgeräte von Radtel

Bedingte Kaufempfehlung

Insbesondere bei Amazon sind Funkgeräte der Marke Radtel zu finden. Der Preis erscheint attraktiv angesichts der versprochenen Leistungen. Zu beachten ist zunächst wo man das Gerät erwirbt, bei Radtel in China (Marketplace) oder über den Versand von Amazon Deutschland. Beim Kauf in China wird es kaum realistisch möglich sein ein fehlerhaftes Gerät zu reklamieren. In einem vorliegenden Fall stellt Radtel nicht einmal ordentliche Rückgabebedingungen zur Verfügung. Der sogenannte "Eigenversand" dürfte kaum rentabel sein. Eine Rücksendeadresse muss erfragt werden. Klar, wer Funkgeräte zu Kampfpreisen anbietet spart am Service. Mit fehlerhaften oder defekten Geräten muss der geneigte Käufer rechnen. Von einer ausreichenden Qualitätskontrolle bei der Herstellung ist nicht auszugehen. Erstaunlich ist dennoch was technisch für den Preis geboten wird. Mittlerweile hat es sogar APRS in die neuesten Geräte geschafft (RT-950 und 950 Pro). Da tröstet es hinweg, dass die 10 Watt Sendeleistung nur auf dem Papier vorhanden sind. Laut ersten Messungen ist das RT-950 Pro auch kaum von unzulässigen Nebenaussendungen betroffen.  Radtel bemüht sich Fehler im Gerät durch Firmwareupdates zu beseitigen. Programmiersoftware wird kostenlos angeboten, das Programmierkabel liegt bei. Viele Markenhersteller lassen sich das im Nachgang teuer bezahlen.

Fazit: Wer mit begrenztem Service auskommen kann und kleinere Mängel hinnimmt, findet unter Umständen bei Radtel eine günstige Alternative zu den Markenherstellern.

App der Gemeinde Doberschau-Gaußig

Die Gemeinde Doberschau-Gaußig hat eine App für Android und iOS veröffentlicht. Damit sollen Bürger Informationen aus der Gemeinde und der Umgebung erhalten. Exklusive Inhalte gibt es derzeit nicht und so ist das Informationsangebot ebenso über die Internetseite zugänglich. In der App wird der Nutzer so auch immer wieder auf die Internetseite umgeleitet. Die Gemeinde freut sich über Fehlermeldungen bzw. Verbesserungsvorschläge.

ChatGPT, Perplexity und Konsorten

Wieviel künstliche Intelligenz steckt wirklich drin?

Als die Telekom ihr neues Smartphone mit KI mit Unterstützung von Perplexity herausbrachte, war meine Neugierde geweckt, wie intelligent die "KI" tatsächlich ist. Stelle ich eine Frage zum Ort Weißnaußlitz, bedient sich Perplexity diverser Quellen im Internet und so kurioserweise an meiner eigenen Homepage über Weißnaußlitz. Vieles wird zwar geschickt umformuliert, aber es ist ganz klar meinen verfassten Texten auf den Internetseiten entnommen. Perplexity zeigt dann auf Wunsch auch die Quellen an woher die "KI" ihr Wissen speist. Perplexity durchsucht also nur verfügbare Quellen auf Informationen die zur Anfrage passen. Darin besteht die sogenannte Intelligenz. ChatGPT scheint ähnlich zu verfahren, liegt aber bei einer Anfrage über Weißnaußlitz teils völlig daneben und liefert falsche Informationen. So bekommt unser Ort ein reges Vereinsleben und eine Kirche verpasst. Für mich stellt sich eine rechtliche Frage: Darf ein KI-Anbieter einfach auf geistiges Eigentum Dritter zurückgreifen, um es dann für sich ungefragt zu verwerten? Dazu kommt noch, dass ich meine Internetseite kostenlos zur Verfügung stelle, während viele KI-Anbieter Geld für ihre Dienste verlangen. Es ist zweifellos interessant, dass die "KI" Fragen in dieser Weise ganz gut beantworten kann, denn es erspart mir eine klassische Suche im Internet. Rechtlich ist das ganze noch nicht zu Ende gedacht, so meine Meinung.

Nebenaussendungen von Funkgeräten

Pflicht zur Messung?

Ein Funkamateur muss ein gekauftes Funkgerät nicht unbedingt auf Oberwellen prüfen. Dafür gibt es keine gesetzlich Grundlage. Kauft man innerhalb von DL ein Gerät liegt es praktisch am Hersteller bzw. dem der das Gerät vertreibt, dass die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden. Die wenigsten Funkamateure dürften zudem über einen Messplatz verfügen der belastbare Messergebnisse liefert. Die Kosten für einen Messplatz übersteigen dann meist die Kosten für das Funkgerät selbst. Mit einfachen Mitteln lassen sich jedoch Messungen durchführen, ohne jeglichen Anspruch auf Genauigkeit. Um andere Funkdienste nicht zu stören kann es also durchaus ratsam sein auch ein gekauftes Gerät auf Oberwellen zu überprüfen. Etablierte Hersteller sind offensichtlich weniger von dem Problem betroffen als Billigimporte aus China. So verwundert es kaum, dass seriöse Händler solche Billiggeräte so gut wie nie anbieten. Über Handelsplattformen wie Amazon gelangen jedoch massenhaft derartiger Geräte direkt nach Deutschland. Die Bundesnetzagentur versucht mit Verkaufsverboten etwas gegenzusteuern.

Was kann ein Funkamateur grundlegend machen? Einfach solche vermeintlichen Schnäppchen aus Fernost meiden und ein ordentliches Funkgerät bei einem Händler des Vertrauens in der Nähe kaufen.

DL1DRP verstorben

Der Funkamateur DL1DRP, Siegfried aus Bautzen ist verstorben, wie auch QRZ.com zu entnehmen ist. Siegfried hat das Amateurfunkleben in der Oberlausitz über Jahrzehnte aktiv mitgestaltet. So rief er  die Oberlandrunde ins Leben die bis heute existiert und zu der sich regelmäßig Funkamateure aus der Oberlausitz treffen. Bis ins hohe Alter betrieb er Amateurfunk. Zuletzt war er für die verbliebene "IG Pichofunk" verantwortlich. Er wird uns allen in guter Erinnerung bleiben.

Verbot von Funkgeräten

Neues Amtsblatt der BNetzA

Die Bundesnetzagentur hat ein Verbot für zahlreiche Geräte in Deutschland erlassen, darunter wieder einmal die Marke Baofeng. Ein Grund sind die unzulässig hohen Nebenaussendungen. Damit führt die Agentur weiter einen Kampf gegen derartige Geräte bei dem es keinen Sieger geben wird. Immer wieder fluten neue Funkgeräte die Verkaufsregale diverser Händler, ohne dass diese Geräte einer Prüfung unterzogen werden. Da der Funkgerätemarkt in Deutschland global betrachtet klein ist, sind auch keine großen Bemühungen der Hersteller zur Verbesserung der Geräte zu erwarten. In Ländern wie den USA gelten weniger strenge Auflagen.

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Allgemeines/Presse/Amtsblatt/Einzeldownloads/Amtsblatt_25_13.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Kamenz feiert 800 Jahre

Im Mai 2025 feierte Kamenz sein 800-jähriges Bestehen mit einem Festwochenende. Alles wurde hervorragend organisiert und dem Besucher bot sich ein buntes Programm. Leider war das Wetter nicht so gut wie es sich die Veranstalter vielleicht gewünscht hätten.

Hexenbrennen 2025

Bei bestem Wetter trafen sich zahlreiche Dorfbewohner und Gäste zum traditionellen Hexenbrennen in Weißnaußlitz. Symbolisch sollen mit dem Verbrennen der Hexe böse Geister vertrieben werden. Es ist erfreulich, dass sich diese Tradition über viele Jahre erhalten hat. Dem ehrenamtlichen Einsatz Einzelner sei hier gedankt.

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